Dez 21

Astronomie Kalender 2024

Hallo liebe Freunde der Astronomie,

wir wünschen euch allen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Für uns war ein sehr ereignisreiches Jahr. Die Highlights an Events waren wohl das ITV im Frühjahr, die Sternennacht im Technoseum Mannheim, und natürlich die Astrobörse in Kreuznach. Aber das war nur ein kleiner Teil dessen, was wir erreicht haben.

Unsere Sternwarte geht bald in die erste Rohbau-Runde, nachdem die Konstruktion nun fertig und geliefert ist. Da haben wir viel zu tun. Auch unser Gruppenraum steht renoviert da und wir haben einen Großbildfernseher angeschafft. Jetzt habe auch unsere super Vorträge endlich Ihren wohlverdienten Platz. Und natürlich gab es neue Mitglieder.

Wir danken allen Freunden und Mitgliedern des Vereins und wünschen ein frohes Fest

Eure AVVP Team

Den Kalender erwerben

Wir freuen uns auf das Jahr 2024 und feiern das Ereignis unter anderem mit unserm jährlichen Astrokalender. Diesen könnt Ihr für 20,- € direkt bei uns erwerben, z.B. am Vereinsabend oder Stammtisch und unterstützt damit unsere Arbeit. Oder Ihr trefft uns auf einem Event.

Versand

Wir versenden einen Pack von 3 Kalendern gegen eine Versandpauschale von 5 Euro. Also für 65 € erhaltet Ihr drei Kalender. Der Einzelversand lohnt sich für uns nicht. Wir bitten um Verständnis.
Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

Ihr könnt direkt per Paypal hier bezahlen und bestellen. Bitte hinterlasst eure Adresse bei der Bestellung!

Inhalte des Kalenders

Hier einige Auszüge der fantasischen Bilder:

Autoren und Aufnahmedaten bzw. -geschichten

Leider haben wir nicht zu jedem Bild eine Geschichte, aber zu den meisten.

Tankred Schmitt – Milchstraße mit Leuchtturm, aufgenommen am Nordende von Texel am Strand

Aufnahmeort: Texel Leuchtturm
Objektbeschreibung: Milchstrasse

Teleskopdaten

  • Typ: Hersteller: Sigma 17-70
  • Brennweite: 17mm
  • F: 6,3
  • Zusatzoptiken: –

Aufnahmetechnik

  • Kamera (Marke, Sensorgröße, Mono/C): Nikon D5600 (astromodifiziert, APS-C)
  • Filter: Tiffen DF2
  • Aufnahmezeit: 6*180s

Weblinks:

Geschichte zum Bild:

Man kann gut die roten Wasserstoffnebel im linken Bereich erkennen, für deren Aufnahme eine modifizierte Kamera sehr hilfreich ist, besonders gut sieht man den Nordamerika-Nebel links neben Deneb.

Deneb (oben links) bildet zusammen mit Wega (oben Mitte) und Atair (rechts neben dem Leuchtturm) das sogenannte Sommerdreieck, eine der wichtigsten Figuren zur Orientierung am Sternenhimmel, die mehrere Sternbilder umfasst. Oben rechts ist außerdem eine Sternschnuppe oder vielleicht auch ein Satellit zu

Die Milchstraße ist 6*3 Minuten belichtet bei 17mm f/6.3 ISO 250 mit einer Astromodifizierten Nikon D5600

Die Landschaft wurde gegen Ende der Dämmerung aufgenommen mit einer unmodifizierten Nikon Z50, als die Sterne erschienen und 12*15 Sekunden belichtet bei f5.0 ISO 800, dazu ein HDR für die hellen Bereiche mit kürzester Belichtung von 1s.

David Hajnal – Milchstraße und einen zufällig eingefangenen Meteor über der Wasserkuppe in der Rhön

Aufnahmeort: Wasserkuppe
Objektbeschreibung: Milchstraße und Meteor über der Wasserkuppe

Teleskopdaten

  • Typ: Hersteller: Samyang AF 12mm F2.0 E
  • Brennweite: 12mm
  • F: 2.0
  • Zusatzoptiken: –

Aufnahmetechnik

  • Kamera (Marke, Sensorgröße, Mono/C): Sony Alpha 6000 (astromodifiziert, APS-C)
  • Filter: –
  • Aufnahmezeit: 15s

Weblink : https://www.spektrum.de/alias/wunder-des-weltalls/milchstrasse-und-meteor-ueber-der-wasserkuppe/2177016

Geschichte zum Bild:

Das vorliegende Foto zeigt die Milchstraße und einen zufällig eingefangenen Meteor über der Wasserkuppe in der Rhön. Es ist eine Einzelbelichtung. Als Vordergrundmotiv habe ich das berühmte Radom gewählt. Die Wiese ganz vorne im Bild habe ich durch kurzes Schwenken einer Taschenlampe aufgehellt. Die Bewegungsunschärfe der Pflanzen zeigt, dass es sehr windig war, aber das Frieren hat sich aus meiner Sicht gelohnt.

Claus Püschel – Kalenderblatt Februar / Polarlichter mit Jupiter

Aufnahmeort: In der Nähe von Tromsö Norwegen
Objektbeschreibung: Polarlichter mit Jupiter

Teleskopdaten

  • Typ: Hersteller: Samyang
  • Brennweite: 14mm
  • F: 2.8

Aufnametechnik

  • Canon 6D, 5472 x 3649, Color
  • Filter: –
  • Aufnahmezeit: 6 Sek bei ISO 1250

Weblink: https://www.instagram.com/p/CknS4XKN319/?utm_source=ig_web_copy_link&igshid=MzRlODBiNWFlZA==

Daniel Pázmán- Kalenderblatt Mai – Feuerradgalaxie oder Pinwheel galaxy

Aufnahmeort: Heßheim/ RheinPfalzkreis
Objektbeschreibung: Katalogname: M101 oder NGC5457
Sprechender Name: Feuerradgalaxie oder Pinwheel galaxy

Teleskopdaten
– Typ: Apochromatischer Refraktor Triplet von TeleskopService/ TS Optics Photoline CF140
– Brennweite: 910mm
– F:6.5
– Zusatzoptiken: GuideScope Skywatcher Evoguide 50

Aufnametechnik
– Kamera (Marke, Sensorgröße, Mono/C): QHY 268 color; APSC-Sensor
– Filter: IDAS heuib-ii ( Halpha optimierter UV/IR cut Filter
– Aufnahmezeit: 6h33′

Weblink Links: https://www.astrobin.com/muej0k/

Geschichte zum Bild
Eine Supernova fotografisch festhalten zu können, ist schon etwas besonderes. Sofort nachdem ich die Meldung gelesen und gehört hatte, plante ich diese zu fotografieren, da die Erscheinung nicht lange anhalten sollte. Zum Glück gab es im Mai gutes Wetter mit klaren Nächten. Dies ermöglichte mir die Daten einzufangen und auszuwerten. Die Frankfurter Rundschau berichtete:

In der Feuerrad-Galaxie (M101), einer Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, hat der Japaner Koichi Itagaki im Mai 2023 einen Stern entdeckt, der plötzlich deutlich heller aufscheint, als zuvor. Gemeldet hat Itagaki die Entdeckung am 19. Mai 2023, bereits wenige Stunden später wurde das robotische Liverpool-Teleskop auf La Palma von einem Forschungsteam genutzt, um die Supernova genauer zu klassifizieren. Es handelt sich um eine Supernova vom Typ II in einer sehr frühen Phase. Bei dieser sogenannten „Kernkollaps-Supernova“ ist dem Kern eines Sterns, der mindestens die achtfache Masse unserer Sonne hat, der Treibstoff ausgegangen. „Der Kern kollabiert und es entsteht ein Neutronenstern oder schwarzes Loch und der Stern explodiert“, erklärt der Astronom Andy Howell. Die Forschungsgruppe, die die Supernova klassifiziert hat, hat auch berechnet, dass sich der Stern, der zur Supernova wurde, etwa 21 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt befindet – „dies wäre eine der nächsten Kernkollaps-Supernovae, die in den letzten Jahrzehnten gefunden wurden“, schreibt das Team. Die Forscher haben eigenen Angaben zufolge mehr Beobachtungszeit mit dem Liverpool-Teleskop beantragt, außerdem wollen sie die neue Supernova mit den Nasa-Weltraumteleskopen „Swift“ und „Hubble“ beobachten und empfehlen der Fachwelt, die Supernova ebenfalls ins Visier zu nehmen.

https://www.fr.de/wissen/feuerrad-galaxie-m101-beobachtung-astronomie-amateurastronom-helligkeit-supernova-neu-entdeckt-zr-92290898.html

Daniel Pázmán – Kalenderblatt Juli

Aufnahmeort: Heßheim/ RheinPfalzkreis- heimischer Garten
Objektbeschreibung partielle Sonnenfinsternis 25.10.2022

eleskopdaten

  • Typ: Skywatcher Evoguide 50 mit Blende auf 30mm
  • – Brennweite: 242mm
  • F: 4.8 normal / mit Blende f8.0

Aufnahmetechnik

  • Kamera (Marke, Sensorgröße, Mono/C): Player One Astronomy Apollo M max (1608×1104 pixel)
  • Filter: Daystar Quark chromosphere (spezieller Wasserstoff Filter extra zur Sonnenbeobachtung//
  • ACHTUNG: Niemals ohne spezielles Equipment in die Sonne schauen; Verletzungen der Netzhaut können zum Erblinden führen!!!)
  • Aufnahmezeit: ca.250 Bilder a 9/1000sec


Weblinks

  • https://www.astrobin.com/6tiiu4
  • photonx-astrophotography.com


Geschichte zum Bild

Eine Sonnenfinsternis zu beobachten, ist etwas sehr Seltenes. Der Standort, das Wetter und die Ausrüstung sind maßgebend für eine fotografische Dokumenation oder auch visuelle Beobachtung. An diesem Tag war der gesamte Himmel voll mit Wolken. Ich hatte extra einen Tag freigenommen, um dieses seltene Ereignis fotografieren zu können. Ich hatte Glück! Als das Maximum der Bedeckung in meiner Region zu sehen war, zog die Wolkendecke für einen kurzen Zeitraum auf. Zu meiner Überraschung, gab es zusätzlich noch eine schöne Protuberanz am Rand des Halbschattens zu sehen. Der Aufwand hatte sich gelohnt. Die Bedeckung der Sonne mit dem Halbschatten des Mondes lag bei knapp 22%.

Daniel Pázmán Kalenderblatt Dezember – „Der grüne Komet“

Aufnahmeort: Heßheim/ RheinPfalzkreis- heimischer Garten
Katalogname: C/2022 E3 (ZTF)
Sprechender Name: „Der grüne Komet“

Teleskopdaten

  • Typ: Apochromatischer Refraktor Triplet von TeleskopService/ TS Optics Photoline CF140
  • Brennweite: 910mm
  • F:6.5
  • Zusatzoptiken: GuideScope Skywatcher Evoguide 50

Aufnahmetechnik

  • Kamera (Marke, Sensorgröße, Mono/C): QHY 268 color; APSC-Sensor
  • Filter: IDAS heuib-ii ( Halpha optimierter UV/IR cut Filter
  • Aufnahmezeit: 2h24′

Weblink: https://www.astrobin.com/qev7kv/

Geschichte zum Bild (wenn vorhanden, 3 Sätze genügen)
Story: Es sollte keine leichte Aufgabe werden, den Kometen zu fotografieren. Die größte Herausforderung stellte der Schlafmangel dar. Der Komet ging morgens ca. 1:00 Uhr über dem Horizont auf. Natürlich kann man ihn dann noch nicht fotografieren. Allerdings will man auch, dass die Technik einen nicht im Stich lässt. Also versucht man so gut es geht, alle möglichen Fehler zu bedenken, um dann zum Startschuss voll „Aufnahmefähig“ zu sein. Ich war sehr müde an diesem „Morgen“, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Vor lauter Aufregung, diesen Kometen endlich vor den Sensor zu bekommen, konnte ich nicht schlafen. Da man bei der Nachführung immer selbst nochmal neu zentrieren muss auf seinen gewünschten Bildausschnitt, sollte man aufmerksam das Objekt verfolgen. Ein Komet steht ja im Gegensatz zu den Sternen, nicht still im Bild, sonder wandert hindurch. Mit einer speziellen Aufnahme Software (N.I.N.A.) gelang es mir die Daten einzufangen und dieses besondere Bild daraus zu machen.

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